Der Hund, des Menschen bester Freund.


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Update: Und so kam es dann. Eigentlich so … –>>

Es ist eine außerordentliche Leistung. Mein Freund, der Anton vom Bachweg geht in die 17. Lebensrunde.

Für einen solch großen Hund eine Riesensache.

(wiki) Heute ist die Rasse vor allem für ihr ausgeglichenes Wesen, ihre gute Verträglichkeit mit fremden Menschen und ganz besonders mit Kindern bekannt. Von den Anlagen her zeichnen sich alle Retriever durch eine ausgesprochene Menschenfixiertheit aus, die sich, soweit sie mit viel Einfühlungsvermögen sowie der nötigen Konsequenz gefördert und gelenkt wird, zu einer bei vielen anderen Hunderassen kaum erreichbaren Leichtführigkeit ausbilden lässt. Dieser sogenannte „will to please“ kann den Betrachter zu der Annahme verleiten, für den Hund sei es das größte Glück, seinem Menschen alle Wünsche von den Augen abzulesen.

Die beschriebene Leichtführigkeit in Verbindung mit einer hohen Intelligenz und Anpassungsfähigkeit haben dazu geführt, dass der Golden Retriever neben seiner ursprünglichen Verwendung zur Jagd heute überdurchschnittlich häufig als Behindertenbegleithund, z. B. alsBlindenführhund, Assistenzhund oder Gehörlosenhund, als Rettungshund und als Rauschgift- und Sprengstoffspürhund eingesetzt wird. Zumeist wird er als reiner Familien- undBegleithund gehalten.

Der Golden Retriever hat für einen mittelgroßen Hund eine vergleichsweise hohe Lebenserwartung. 7 Prozent aller Golden Retriever sterben vor dem Alter von fünf Jahren, 13 Prozent vor dem Alter von 8 Jahren, und 22 Prozent werden keine 10 Jahre alt.[13]

–>> Update: Und so kam es dann. Eigentlich so, wie es dann in diesem hohen Lebensalter ist. Toni lehnt das Futter ab! Das war sein Zeichen an uns: Hier ist jetzt das Ende. Er zeigte uns in den beiden letzten Tagen seines Lebens alles noch einmal im Rückspiegel. Er führte mich an seiner zukünftigen Ruhestätte vorbei, er ging dort hin, wo er sich früher immer bei Unwetter hin verkrümelte. Er wurde ganz ruhig – der Kreislauf ging runter, die Herzfrequenz wurde ganz langsam und die Füße wurden kalt. Wir legten ihn an seiner Stelle im Haus auf ein schönes, weißes Lacken ab, nahmen ihn in unseren Schoss. Er wirkte froh und ganz ruhig. Wir streichelten ihn und sprachen ihn an. Die Tierärztin kam und untersuchte ihn letztmalig. Sie gab uns die Bestätigung, dass jetzt der Zeitpunkt zum Abschied sei. Wir sind froh, dass wir unserem besten Freund an dieser Stelle helfen konnten. Kein Zucken, keine Regung – Jetzt sah er so schön wie früher aus. Toni schlief am Mittwoch, den 18. Juni im 17. Lebensalter gegen 21Uhr schmerzlos ein. Die ganze Nacht konnte er an diesem Platz mit Blick zum Garten hin verbleiben. Wir deckten ihn zu, sein Kopf schaute in den Garten. Zwei Kerzen sollten ihm den Weg zeigen. Am Donnerstag gegen 10Uhr konnten wir unseren Toni in unserem Garten beerdigen. Es waren schwere Stunden, es waren schöne Stunden. Wir durften miterleben, wie unser bester Freund erlöst wurde. Wir sind froh und erleichtert – Er ist auch jetzt weiterhin an unserer Seite.

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Und hier ein besonderes ‚Schmankerl‘! Toni beim ‚musizieren‘! … Einfach mal klicken …

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